Vor knapp 50 Jahren

… wurden diese Messsucherkameras hergestellt. Ihre Geschichte passt zu @Paleicas

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Auf den Spuren von Geschichte und Vergangenheit

Messsucherkameras Voigtländer Vitoret DR und FED 4B

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Voigtländer Vitoret DR Messsucherkamera mit dem neueren eckigen Gehäuse. Bei dieser Kamera handelt es sich um die Luxus Ausführung mit verchromten Rahmen vor dem Sucher-, Belichtungsmesserfenster und beledertem Kameragehäuse. Als Objektiv ist die höherwertigere Color vergütete Lanthar 1:2,8/50 mm Optik verbaut. Die Voigtländer Vitoret DR ist ausgerüstet mit einem excellenten Mischbildenfernungsmesser, eine besondere Spezialität des Hauses Voigtländer. Ein manuel, gekuppelter Entfernungsmesser von 1 m – ∞ . Der Verschluss ist ein Prontor 300 (1/30 – 1/300 und „B“). Die Belichtungsmessung erfolgt über einen Zeiss Ikon Selenbelichtungsmesser ungekuppelt. Produziert wurde dieses Modell zwischen 1967 – 1970, angeboten wurde diese schöne Kamera im Jahre 1968 für DM 194,-.

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Nicht nur die Zorki, auch die FED ist ein russischer Leica-Nachbau. Schon vor dem zweiten Weltkrieg hat man mit der FED begonnen, Leicas nachzubauen. Die ersten Nachbauten glichen den Leicas so stark, daß sie heutzutage, ebenso wie die Zorki 1, leider von Fälschern dazu verwendet werden, „originale“ Luftwaffenleicas herzustellen.
FEDs wurden von 1934 bis 1998 hergestellt.
Neben der Zorki-Baureihe wurde die FED eigenständig weiterentwickelt. Recht früh spendierte man der FED 3 ein Langzeitenwerk, ab der FED 4 gab es außerdem einen Belichtungsmesser. In technischer Hinsicht zur FED 3 ist der auffällige Belichtungsmesser mit Selenzellen, den die FED 4 bekommen hat auch der Hauptunterschied. Man benötigte aber etwas mehr Platz, sodaß das Oberteil um knapp 1 cm erhöht wurde, was ihr leider ein etwas klobiges Aussehen einbrachte. Die Kamera hat ein M39 Objektivgewinde und kann somit mit Wechselobjektiven ausgestattet werden. Da die Kamera Wechselobjektive verwendet, wird ein Schlitzverschluss eingesetzt. Die Verschlusszeiten reichen von 1 sec. bis 1/500 Sek. plus B, mit Blitzsynchronisation bei 1/30 sec und einem Selbstauslöser. Als Standardlinse wurde ein 52mm f2.8 Industar 61 angeboten. Die Entfernung wird über einen Messsucher eingestellt.

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Es wurden zwei Versionen der FED4 hergestellt, Typ A & Typ B. Die FED 4A (hergestellt von 1964 bis 1971) hat ein Drehrad für den Filmtransport und der Name auf der Vorderseite ist eingraviert. Die FED 4B (aus 1969-80) besitzt einen Spannhebel für den Filmtransport. Der Sucher ist größer, und der Name neben dem Entfernungsmesser ist nur aufgedruckt.

Gruss Jürgen

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2 Kommentare zu „Vor knapp 50 Jahren

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